Längere Öffnungszeiten in Supermärkten kommen

Die FFP2-Maskenpflicht beim Einkaufen im Supermarkt bleibt.
Die FFP2-Maskenpflicht beim Einkaufen im Supermarkt bleibt.Jeff Mangione / KURIER / picturedesk.com
Am 19. Mai treten bundesweit großflächige Lockerungen in Kraft. Der Handel jubelt und will gleichzeitig seine Öffnungszeiten verlängern.

In weniger als zwei Wochen ist es soweit: Die türkis-grüne Bundesregierung will in ganz Österreich Gastronomie, Hotellerie, Kultur- und Veranstaltungsorte sowie Sport- und Freizeitbetriebe wieder aufsperren – unter strengen Sicherheitsauflagen versteht sich.

Gleichzeitig soll auch die nächtliche Ausgangsbeschränkung fallen. Ab dem 19. Mai spielt es keine Rolle mehr, ob man sich nach 20 Uhr irgendwo draußen aufhält. Das lässt auch den Handel jubeln. Seit dem dritten Lockdown mussten die heimischen Geschäfte aufgrund der allgemeinen Ausgangsbeschränkungen ihre Türen spätestens um 19 Uhr schließen. Das soll sich jetzt ändern.

Geschäfte sollen jetzt auch im Rahmen allgemeinen Regulierung auf 72 Stunden pro Woche wieder bis 21 Uhr öffnen dürfen!

"Wichtiges Stückchen Normalität"

Mit der Aufhebung dieser restriktiven Maßnahme werden auch die großen Supermärkte wieder länger aufsperren. "Wir freuen uns, wenn wir bald möglichst wieder zu den gewöhnten Öffnungszeiten zurückkehren können. Wir werden das so schnell wie möglich umsetzen. Das ist ein ganz wichtiges Stückchen Normalität, die wir alle so dringend ersehnen", wird Nicole Berkmann, die Konzernsprecherin von Spar Österreich, im "Cash" Magazin zitiert.

Auch beim größten Konkurrenten Rewe – dazu gehören Billa, Billa Plus, Penny, Bipa und Adeg – kann man es kaum erwarten: "Wir freuen uns, dass ab 19. Mai wieder die regulären Öffnungszeiten gelten. Wir begrüßen diesen Schritt, insbesondere weil dadurch viele arbeitende Menschen wieder entspannt am Tagesrand einkaufen können", so Sprecher Paul Pöttschacher.

"Überfällig"

"Die Rückkehr zu den gewohnten Öffnungszeiten im stationären Handel ist überfällig", bekräftigt Handelsverband-Obmann Rainer Will. "Sowohl die Händler als auch die Kunden wollen, dass die Geschäfte endlich wieder bis 21.00 Uhr offenhalten dürfen. Das ermöglicht allen berufstätigen Konsumenten wieder ein stressfreies Einkaufen nach der Arbeit".

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