Fremde Personen in Innenhof

Lärm und Dreck: Ärger wegen Durchgang in Gemeindebau

In der Wiener Leopoldstadt kämpfen Gemeindebau-Bewohner mit hausfremden Personen in ihrem Innenhof. Der Grund dafür ist ein Durchgang.
Community Heute
17.09.2026, 15:16
Loading...
Angemeldet als Hier findest du deine letzten Kommentare
Alle Kommentare
Meine Kommentare
Sortieren nach:

Kommentare neu laden
Nach oben
Hör dir den Artikel an:
00:00 / 02:45
1X
BotTalk

Lärm und Dreck in Gemeindebau-Innenhof! Für Mieter in der Schüttelstraße in der Wiener Leopoldstadt sorgt ein Durchgang für gewaltig Ärger. Das Problem: Immer wieder versammeln sich hausfremde Personen im Innenhof und fallen durch Lautstärke auf. Doch die Mieter sind nicht nur mit schlaflosen Nächten konfrontiert, sondern auch mit dem Dreck, etwa durch leere Bierdosen.

"Es ist nicht nur laut in der Nacht, sondern sehr oft ist der Dreck dann direkt neben dem Kinderspielplatz zu finden", klagt ein Bewohner. Er gibt an, dass er wegen der Ruhestörung sogar schon die Polizei gerufen haben soll.

"Heute" auf Google als bevorzugte Quelle festlegen

"Ich habe bereits unzählige Male das Wiener Wohnen damit konfrontiert. Ständig wird an die Grätzlpolizei verwiesen", so der Mieter. Für den Bewohner gibt es nur eine Lösung: Der Durchgang muss verschlossen werden.

"Schließung nicht geplant"

Wiener Wohnen bestätigt auf "Heute"-Nachfrage, dass bislang die Beschwerde eines Mieters zu der Situation bekannt sei. Im Juli kam es sogar zu mehreren Kellereinbrüchen in dem Gemeindebau. Die notwendigen Reparaturen seien daraufhin umgehend veranlasst worden, wie die Pressesprecherin erklärt.

Anfang September habe Wiener Wohnen außerdem die Grätzlpolizei eingeschaltet und um verstärkte Kontrollen gebeten. Auch wohnpartner sowie die Ordnungsberater sollen verstärkt vor Ort sein. "Eine Schließung der Durchgänge ist daher derzeit nicht vorgesehen, denn sie wäre im konkreten Fall nur mit erheblichem baulichem und finanziellem Aufwand möglich", so die Pressesprecherin.

Stattdessen setzt man auf verstärkte Kontrollen und Begehungen. Zusätzlich werden mögliche Verbesserungen bei der Beleuchtung geprüft. Ob sich nun etwas bessert,  bleibt schlussendlich offen.

red,17.09.2026, 15:16
Weitere Storys