LASK: Statt Kurzarbeit Mithilfe beim Roten Kreuz

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Kurzarbeit ist am Donnerstag bei den Bundesliga-Klubs das Hauptthema. Während Rapid umstellt, entscheid sich der LASK für einen anderen Weg.
Nicht alle rot-weiß-roten Bundesliga-Vereine stellen während der Corona-Krise auf Kurzarbeit um. Während Sturm Graz, die Admira, Altach (mit einer Ausnahme), die Austria oder auch Rapid das "neue" Modell wählen, um die wirtschaftlichen Folgen der Pandemie abzufeder, verzichtet Spitzenreiter LASK darauf.

Die Linzer stellen stattdessen die Mitarbeiter der Geschäftsstelle dem Roten Kreuz zur Verfügung. Dort sollen sie Telefondienst leisten. Das volle Gehalt zahlt weiterhin der LASK.

"Anstatt das Modell der Kurzarbeit in Anspruch zu nehmen, möchte der Verein damit das Engagement und Know-how seiner Angestellten in den Dienst der guten Sache stellen", erklären die Oberösterreicher.

CommentCreated with Sketch. zu den Kommentaren Arrow-RightCreated with Sketch. Ermöglicht wird diese Aktion durch die Unterstützung der Sponsoren sowie vieler Business-Club-Besucher und Fans, die selbst für den Fall eines Liga-Abbruchs keine Rückzahlungen fordern. Auch die Mannschaft und das Trainerteam leisten einen Beitrag durch Gehaltsverzicht.

LASK-Präsident Siegmund Gruber meint in einer Aussendung: "Als LASK-Familie sind wir in dieser schwierigen Zeit noch einmal ein großes Stück weit zusammengerückt. Wir waren uns dabei einig, dass wir unsere gesellschaftliche Verantwortung wahrnehmen und uns in den Dienst der guten Sache stellen wollen. Auf diese Weise wollen wir gemeinsam gegen Corona ankämpfen. Großer Dank gebührt unseren Sponsoren, den Business-Club-Besuchern, den Fans, dem Roten Kreuz, dem Trainerteam, der Mannschaft und den Mitarbeitern, die diesen Schulterschluss zugunsten der Allgemeinheit ermöglichen. Speziell möchte ich mich auch bei allen Akteuren bedanken, die durch ihr tägliches Engagement einen unschätzbaren Beitrag zur Bekämpfung der Krise leisten"













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