Lässt Rapids Alar heute Sturm-Fanblock beben?

Wird das ein Skandal-Spiel? Ex-Sturm-Kicker Deni Alar soll heute Rapid bei den "Blackies" zum Sieg schießen. Ein heißer Empfang ist ihm garantiert.
Wiedersehen macht Freude – oder nicht? Deni Alar kehrt heute zu seinem Ex-Klub Sturm Graz zurück. Der Torjäger soll Rapid bei den "Blackies" zum Sieg schießen. Für ihn wird das keine einfache Partie, denn die Fans der Steirer sind nach seinem Wechsel in die Hauptstadt nicht gut auf ihn zu sprechen.

Wechsel-Aufreger



Denn Alar verabschiedete sich dank seiner Ausstiegsklausel blitzschnell nach Hütteldorf. Eine Aktion, die bei Sturm für wenig Begeisterung sorgte – im Gegensatz zum Wechsel von Marvin Potzmann, der nach langer Ankündigung und noch dazu ablösefrei zu Rapid wechselte.

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Alar jedenfalls ist gewarnt: "Ich weiß nicht, was mich erwartet", gibt er zu. Florian Kainz könnte ihm erzählen, wie er vor vier Jahren als "Überläufer" vom Sturm-Fanblock empfangen wurde: 90 Minuten Beschimpfungen, ein Schweinskopf in seinem Trikot wurde angezündet. Auch Mario Sonnleitner wurde in der Vergangenheit in Graz heftig angefeindet. "Leider ist der Fußball so geworden", meint er in der "Krone". Nachsatz: "Es wäre schlimm, wenn es keinen schert, wo man hingeht."

Jubel oder nicht



Alar ist sich bewusst: "Das wird kein normales Spiel." Er will versuchen, Aktionen aus dem Fanblock auszublenden. "Ich kann es nicht beeinflussen." Ob er im Falle eines Torerfolgs jubeln wird? Er habe sich das noch nicht überlegt, meint er. Am Ende hängt es auch vom Empfang ab. (heute.at)

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