Mit Dolch und Schusswaffe

Lehrer tötet Kollegin in Schule – jetzt brisante Wende

Nach dem gewaltsamen Tod einer 28-jährigen Lehrerin in Oberösterreich kommen neue Details ans Licht. Täter und Opfer hatten keine Beziehung.
André Wilding
13.06.2026, 12:00
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Eine ganze Region steht unter Schock. Nach der tödlichen Attacke auf eine 28-jährige Lehrerin an der Mittelschule Taufkirchen an der Pram (Bezirk Schärding) werden weitere Einzelheiten zu dem Verbrechen bekannt.

Die junge Frau wurde am Freitag in der Bibliothek der Schule getötet. Wenige Stunden später fanden Einsatzkräfte im Bezirk Schärding einen 29-jährigen Lehrer tot in seinem Fahrzeug. Der Wagen war gegen einen Baum geprallt. Die Ermittler gehen davon aus, dass es sich dabei um den Täter handelt.

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"Drei Mal in Kopf geschossen"

Zum Ablauf der Tat äußerte sich am Samstag Alois Ebner, Leiter der Staatsanwaltschaft Ried. "Der Täter hat dem Opfer mit einer Art Dolch mehrfach in den Hals gestochen und dann drei Mal in den Kopf geschossen", schilderte Ebner gegenüber den "Oberösterreichischen Nachrichten".

Danach habe sich der 29-jährige Mann in sein Auto gesetzt. "Unmittelbar bevor er mit voller Geschwindigkeit gegen einen Baum gekracht ist, hat er sich noch in den Kopf geschossen", sagte Ebner den "OÖN". Die verwendete Waffe habe der 29-Jährige legal besessen.

Zeugen gab es nach bisherigem Stand nicht. Die Leiche der jungen Frau wurde erst Stunden nach der Tat entdeckt. Zuvor sollen sich Angehörige und Kollegen bereits Sorgen um die Pädagogin gemacht haben.

Bist du von Gewalt betroffen? Hier findest du Hilfe

Frauenhelpline (rund um die Uhr, kostenlos): 0800 222 555

Männernotruf (rund um die Uhr, kostenlos): 0800 246 247

Rat auf Draht: 147

Autonome Frauenhäuser: 01/ 544 08 20

Polizei-Notruf: 133

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Kein Paar

Entgegen erster Vermutungen sollen Opfer und Täter kein Paar gewesen sein. "Der Täter war nicht der Ex-Freund des Opfers. Das Motiv war laut ersten Ermittlungen Eifersucht und verschmähte Liebe. Auslöser der Tat dürfte mutmaßlich gewesen sein, dass die junge Frau seit Kurzem einen Freund gehabt hatte", sagte Ebner den "Oberösterreichischen Nachrichten".

Die Obduktion der beiden Verstorbenen ist für Montag vorgesehen. Noch am Freitagabend wurden Lehrer der Mittelschule von einem Kriseninterventionsteam betreut.

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