Alarm auf der Insel Mosken in den norwegischen Lofoten: Mitte Juni fanden dort Mitarbeiter der Organisation "In The Same Boat" den leblosen Körper eines Mannes. Die Insel gilt als unbewohnt. Die Organisation war dorthin unterwegs, um den Strand zu reinigen, berichtete "NRK".
Nach dem tragischen Fund wurde die Polizei eingeschaltet. Ermittler verbrachten Stunden auf der Insel, konnten dort aber keine Spuren finden. Nun soll eine Obduktion Klarheit über Identität, Todeszeitpunkt und die mögliche Todesursache bringen.
Es wird jedoch davon ausgegangen, dass der Mann mindestens eine oder sogar bis zu vier Wochen im Wasser lag, bevor er auf dem Strand gefunden wurde. Besonders brisant: In der Gegend wird aktuell niemand vermisst, somit liegt die Vermutung nahe, dass der Mann aus dem Ausland stammt.
Ein DNA-Test brachte jedenfalls keinen Treffer. Die Ermittler hoffen nun anhand der Kleidung des Toten auf Hinweise. Demnach trug der zwei Meter große Mann Schuhe der Marke "Tommy Hilfiger" und einen aus Weißgold bestehenden Ring, an dem sich ein blauer und ein weißer Stein befand.
Zudem habe er blaue Jeans und eine schwarze Kapuzenjacke getragen. Beide Kleidungsstücke stammten von der Marke "Mustang". Die Polizei geht davon aus, dass der Mann zwischen 40 und 60 Jahre alt war.