Der Winter steht vor der Tür und die Preise fürs Heizen schießen in die Höhe. Heizöl ist seit Ende Juni fast um die Hälfte teurer, Pellets um ein Drittel teurer als im Vorjahr, kritisiert die Arbeiterkammer (AK) Oberösterreich. "Es gibt ziemliche Härtefälle, viele Leute können sich das gar nicht mehr leisten", sagt Ulrike Weiß vom Konsumentenschutz der AK. "Wir bekommen täglich Anfragen."
Viele wollen ihre Heizkosten überprüft bekommen, "weil sie es gar nicht glauben können, dass sie so hoch sind". Betroffen seien vor allem alleinstehende ältere Menschen und Familien.
Die AK fordert konkrete Hilfe, und zwar bevor die Heizsaison richtig losgeht. Die AK möchte einen Preisdeckel wie bei den Spritpreisen. Dabei gehe es darum, Margen zu überprüfen – damit kein Unternehmen Gewinn mache auf Kosten derer, die heizen müssen, sagt Weiß. Denn obwohl ausreichend Rohstoff vorhanden ist, steigen die Preise in einem Ausmaß, das nicht nachvollziehbar ist, heißt es in einer Aussendung.
Außerdem appelliert die AK Oberösterreich, dass der Heizkostenzuschuss auf 700 Euro pro Haushalt erhöht wird.