Reisen

Flugpreise – wo sie jetzt steigen und wo sie sinken

Wer eine Reise mit Flugzeug plant, der sollte jetzt anfangen zu sparen: Die Preise haben sich um fast bis zu 50 Prozent erhöht, aber nicht überall.

Christine Scharfetter
Wer in nächster Zeit eine Reise mit dem Flugzeug unternimmt, sollte dabei auf die Fluglinie achten, um nicht zu tief ins Börserl greifen zu müssen.
Wer in nächster Zeit eine Reise mit dem Flugzeug unternimmt, sollte dabei auf die Fluglinie achten, um nicht zu tief ins Börserl greifen zu müssen.
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Kurz vor Weihnachten werden noch die letzten Flugtickets für Silvester gekauft und schon der nächste Sommerurlaub geplant. Ein teurer Spaß, wenn man bei der falschen Fluglinie bucht, wie eine Analyse der Preisvergleichseite Idealo zeigt.

Demnach schießt vor allem die Schweizer Fluglinie Swiss wortwörtlich den Vogel ab. Die Preise für ein Ticket im Jahr 2023 sollen laut der Erhebung um 46,4 Prozent im Vergleich zu 2022 gestiegen sein.

Doppelter Preis für Flugtickets

Doch auch die Swiss-, Eurowings- und AUA-Mutter Lufthansa steht dem um nicht viel nach. Die Fluglinie wird im Schnitt 40,8 Prozent mehr für ein Flugticket in den Süden – oder in eine andere Himmelsrichtung – verrechnen. Damit werden die beiden Fluglinien ihre Tarife seit dem Corona-Krisenjahr 2021 verdoppeln.

Etwas moderater geht hingegen die österreichische Lufthansa-Tochter AUA die Preiserhöhung an. Hier gibt es "nur" einen Aufschlag von 28,5 Prozent, das ergibt seit 2021 ein Plus von ingesamt 58,4 Prozent.

Hier werden die Flugtickets sogar günstiger

Doch Preissteigerungen gibt es nicht bei allen Fluglinien, ganz im Gegenteil, einige drücken sogar die Flugpreise. So kostet die Reise per Flugzeug bei der portugiesischen TAP im Schnitt um 22 Prozent weniger als 2022. Bei easyJet gehen die Preise um über zwölf Prozent, bei Condor und Ryanair um rund sechs Prozent und bei Eurowings immerhin um 2,1 Prozent runter.

Und wer bei der türkischen Pegasus Airlines bucht, der zahlt gleich um 29,2 Prozent weniger als 2022.