Tirol brauche dringend einen spürbaren politischen Neustart, betont Parteiobfrau Andrea Haselwanter-Schneider. Aus diesem Grund will die Liste Fritz nun erstmals auch auf kommunaler Ebene antreten: "Wir sind die Stimme für all jene, die keine Lobby haben".
Beim "Bürgertag" am Samstag in Innsbruck fasste die Partei diesen Beschluss – mit einem klaren Ziel vor Augen: Bei der Landtagswahl 2027 will man mindestens 15 Prozent der Stimmen holen.
Bei der Tirol-Wahl 2022 konnte die Partei, die von Fritz Dinkhauser gegründet wurde, um etwa vier Prozentpunkte zulegen. Der Stimmenanteil lag damals bei knapp zehn Prozent.
Bis 2027 möchte man zu einer Kraft werden, die niemand mehr übersehen kann, heißt es aus der Partei. Im Jahr darauf steht dann die Teilnahme an den Gemeinderatswahlen am Plan. Das sei der nächste logische Schritt, wurde am Samstag hervorgehoben.
"Es ist höchste Zeit, auch auf Gemeindeebene Flagge zu zeigen. Mit bodenständiger Bürgerpolitik, die Mut macht, Herz zeigt und Verantwortung übernimmt", sagt Landtags-Klubobmann Markus Sint.