Löste dieses Match Italiens Corona-Krise aus?

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Bergamo feierte in der Champions League einen 4:1-Sieg gegen Valencia. Zwei Wochen später wurden Tausende Menschen positiv auf Covid-19 getestet. Mehr als ein Zufall?
Italien zählt zu jenen Ländern, die am meisten mit der Coronavirus-Pandemie zu kämpfen haben. Knapp 60.000 Menschen haben sich bereits infiziert, mehr als 5.000 sind gestorben.

Vor allem der Norden des Landes ist betroffen. Schuld daran könnte ausgerechnet ein Fußball-Märchen sein. Am 19. Feburar kickte Bergamo in der Champions League gegen Valencia, gewann mit 4:1.

Experten vermuten nun, dass diese Partie ein fataler Beschleuniger in der Corona-Krise war. Der nationale Zivilschutz geht dieser Theorie nach.

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Tröpfcheninfektion beim Jubel?



Das Match fand im Mailänder San-Siro-Stadion vor 45.000 Zuschauern statt. Durch den kollektiven Jubel bei Bergamos Gala seien so viel Schleim und Speichel in der Luft gewesen, dass viele Besucher angesteckt werden konnten, vermutet ein Virologe aus Rom. Auch bei der öffentlichen An- und Abreise und den Feierlichkeiten in den Bars dürfte das Virus verteilt worden sein.

Und tatsächlich: Zwei Wochen nach der Partie wurden in der Region Bergamo explosionsartige Anstiege von Corona-Infektionen verzeichnet – nach Ablauf der Inkubationszeit.















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