87-Jährige getötet

Luxus-Heim in Wien – brisante Gerüchte um tote Frau

Eine 87-Jährige stirbt in einem Döblinger Luxus-Heim, Mordverdacht steht im Raum. Doch trotz intensiver Ermittlungen bleiben viele Fragen offen.
Christoph Weichsler
22.01.2026, 21:57
Loading...
Angemeldet als Hier findest du deine letzten Kommentare
Alle Kommentare
Meine Kommentare
Sortieren nach:

Kommentare neu laden
Nach oben
Hör dir den Artikel an:
00:00 / 02:45
1X
BotTalk

Der Tod einer 87-jährigen Bewohnerin in einem exklusiven Seniorenheim in Wien-Döbling gibt den Ermittlern weiterhin Rätsel auf. Die Frau wurde tot in ihrem Zimmer aufgefunden, das Landeskriminalamt Wien ermittelt wegen eines Tötungsdelikts. Konkrete Details zum Tatgeschehen dringen bislang kaum nach außen.

Bist du von Gewalt betroffen? Hier findest du Hilfe

Frauenhelpline (rund um die Uhr, kostenlos): 0800 222 555

Männernotruf (rund um die Uhr, kostenlos): 0800 246 247

Rat auf Draht: 147

Autonome Frauenhäuser: 01/ 544 08 20

Polizei-Notruf: 133

Hier weiterlesen: Expertin gibt konkrete Tipps: Kontrolle, Eifersucht - wann der Alarm schrillen sollte >

Nun bestätigt die Polizei auf "Heute"-Anfrage ein neues Detail: Bei der verstorbenen Seniorin handelt es sich um eine Österreicherin. Weitere Angaben zur Identität, zu Angehörigen oder zum persönlichen Umfeld der Frau werden derzeit nicht gemacht. Dies geschehe aus ermittlungstaktischen Gründen, heißt es.

Frühere Vorfälle werfen Fragen auf

Besonders brisant: Laut einem Bericht der "Kronen Zeitung" ist es nicht der erste Vorfall in der Einrichtung. Demnach seien es bereits in den Jahren 2018 und 2019 zu Ermittlungen der Polizei gekommen, nachdem zwei Bewohnerinnen unter – laut Angehörigen – mysteriösen Umständen verstorben waren.

Zudem soll in beiden Fällen jeweils der Safe der Verstorbenen ausgeräumt worden sein. Schmuck im Wert von mehreren Tausend Euro sei damals spurlos verschwunden, berichten Angehörige laut der Tageszeitung.

Polizei sieht keinen Zusammenhang

"Heute" fragte bei der Polizei nach, ob ein Zusammenhang zwischen dem aktuellen Todesfall und den früheren Ermittlungen bestehen könnte. Nach derzeitiger Einschätzung der Ermittler gebe es keine Hinweise auf einen Zusammenhang zwischen den Fällen.

Grausame Gerüchte und Schweigen

Fest steht, dass die 87-jährige Österreicherin am 20. Jänner um 13.45 Uhr vom Pflegepersonal leblos in ihrem Zimmer entdeckt wurde. Aufgrund der vorgefundenen Spurenlage ordnete die Staatsanwaltschaft eine gerichtsmedizinische Obduktion an. Laut vorläufigem Ergebnis ist von einem Tötungsdelikt auszugehen, die Ermittlungen laufen auf Hochtouren.

Rund um den Fall kursieren derzeit zahlreiche, teils grausame Gerüchte. Als "Heute" dazu bei der Polizei nachfragte, stellten die Ermittler klar, dass mehrere Darstellungen falsch seien. Die Frau sei nicht erschlagen worden. Weitere Details wolle man nicht kommentieren, da es sich um mögliches Täterwissen handeln könnte.

{title && {title} } CW, {title && {title} } 22.01.2026, 21:57
Jetzt E-Paper lesen