Die berühmte Kulturinstitution steht vor einem echten Umbruch: Intendant Markus Hinterhäuser dürfte nach dem heftigen Machtkampf mit dem Kuratorium das Angebot für ein Zusatzjahr sausen lassen.
Damit ist klar: Der kommende Festspielsommer wird wohl sein letzter sein. Hinter den Kulissen krachte es aufgrund des Konflikts bezüglich der Nachbesetzung der schauspielerischen Leitung der Salzburger Festspiele wochenlang ordentlich – jetzt dürfte im Herbst endgültig Schluss sein.
Und jetzt wird’s eng: Die Festspiele müssen im Eiltempo eine neue Führung aufstellen. Übergangsweise könnte ein Interimschef übernehmen – als heißer Kandidat gilt Osterfestspiel-Intendant Nikolaus Bachler.
Doch damit nicht genug: Auch die Schauspiel-Leitung muss neu besetzt werden. Und obendrauf steht die Position von Präsidentin Kristina Hammer zur Diskussion – ihr Posten muss regulär ausgeschrieben werden.
Am Freitag wird’s ernst: Das Kuratorium trifft sich und muss gleich mehrere heikle Entscheidungen fällen. Neben Personalfragen geht es auch darum, wo während der geplanten Umbauten überhaupt gespielt werden kann.
Fix ist: Die Frist für Hinterhäuser ist abgelaufen – ohne Antwort. Sein Vertrag endet am 30. September. Die Festspiele stehen damit vor einem turbulenten Neustart.