Die Macrons scheinen von den negativen Schlagzeilen verfolgt zu werden. Nachdem Brigitte Macron letztens für Aufsehen sorgte, als sie sich negativ über feministische Aktivistinnen äußerte, folgt jetzt der nächste Skandal.
Denn auf ausdrücklichen Wunsch der französischen Schauspielerin Brigitte Bardot wurden beide von ihrer Beerdigung ausgeladen. Grund dafür: Emmanuel Macron tue zu wenig für den Tierschutz in seiner Position als französischer Präsident.
Brigitte Bardot war eine französische Filmlegende. Bekannt wurde sie durch Filme wie "Und immer lockt das Weib" und "Die Verachtung". Damit wurde sie, unüblich für die Zeit damals, als Sexsymbol berühmt.
Seit 1962 verkehrte die Schauspielerin im Tierschutz. Ab 1986 setzte sie sich mit ihrer Stiftung für den Tierschutz ein. Die Fondation Brigitte Bardot rettete Tiere und schenkte ihnen auf der dazugehörigen Farm ein neues Leben. Auch sprach sie sich gegen Emmanuel Macron und seine Untätigkeit im Tierschutz aus.
Für die Beisetzung der Filmikone wird der Stadtkern Saint Tropez abgeriegelt. Nur Personen mit spezieller Einladung der Familie Bardots dürfen teilnehmen. Der französiche Präsident und seine Gattin gehören jedenfalls nicht dazu.
Emmanuel Macron selbst hatte Bardot als "Filmlegende des Jahrhunderts" bezeichnet. Ob er und seine Frau über das ausdrückliche Teilnahmeverbot an der Beerdigung der Schauspielerin bestürzt sind, ist nicht bekannt.