Prater-Drama

Mädchen (9) zum Geburtstag in 16 Metern Höhe gefangen

Geburtstags-Drama für Lotte (9) im Wiener Prater! Mit ihrer Freundin fuhr sie auf der "Wilden Maus" – und blieb in Schwindel-Höhe gefangen.
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03.09.2026, 05:30
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Am Montag blieben fünf Fahrgäste nach einer Störung auf der "Wilden Maus" für knapp zwei Stunden auf teilweise 16 Metern Höhe stecken – "Heute" berichtete. Das Fahrgeschäft wurde behördlich gesperrt, der Schock sitzt bei einer Familie auch Tage danach tief. "Heute" sprach mit einem Vater.

Lotte und Freundin zwei Stunden gefangen

Lotte, die Tochter von "Heute"-Leser Sascha, feierte am Montag mit ihren Liebsten ihren neunten Geburtstag im Wiener Prater. Mit einer Freundin wollte Lotte auf die "Wilde Maus" – und blieb nach der Störung für rund zwei Stunden in ihrem Sitzplatz gefangen.

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Die Wiener Berufsfeuerwehr rückte sofort nach der Alarmierung aus, auch eine Sondereinsatz- und Seiltechnikgruppe war im Einsatz. Das war auch notwendig, denn: Während die Insassen eines Wagen per Drehleiter gerettet werden konnten, mussten speziell ausgerüstete Höhenretter zu dem zweiten Wagen aufsteigen und drei Betroffene über eine Drehleiter und eine Teleskopmastbühne wieder zu Boden bringen.

"Wir haben nur gehofft, dass unsere Mädchen heil hinunter kommen", erklärt Leser Sascha im Gespräch mit "Heute". Nach einem rund zweistündigen Einsatz waren auch Lotte und ihre Freundin wieder in Sicherheit.

"Entsetzt, wie empathielos Betreiber sein kann"

Familienvater Sascha zeigte sich bestürzt und hinterließ seine Telefonnummer in dem Fahrgeschäft, suchte bei dem Chef nach Antworten. Doch er bekam nichts.

„Ich bin entsetzt darüber, wie empathielos ein Betreiber sein kann. Wenn es nach mir ginge, sollte man das Fahrgeschäft für immer zusperren!“
Leser Saschazeigt sich in "Heute" entsetzt über das Vorgehen des Betreibers

Mittlerweile wurde die "Wilde Maus" behördlich gesperrt – mehr dazu hier. Die betroffenen Wägen blieben vorerst an ihrer Position und sollen dort bis zur weiteren Abklärung des Zwischenfalls verbleiben. Was genau die Störung ausgelöst hatte, wird ermittelt.

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Riesen-Lob für Feuerwehr und tapfere Mäderl

Begeistert zeigte sich Sascha dafür aber von dem Einsatz und der Empathie der Feuerwehrkräfte. Ein Floriani sei demnach selbst auf die Mädchen zugegangen und habe ihnen Mut zugesprochen. "Ihr seid die tapfersten Mädels, die ich je gesehen habe", so der Feuerwehrmann.

Den Mädchen sprachen die Einsatzkräfte ein Riesenlob für ihre Tapferkeit in der misslichen Lage aus. Ein Feuerwehrmann schickte Lottes Papa sogar ein Foto mit aufmunternden Worten. Bei den Kindern wirken die Eindrücke des Vorfalls am Wiener Prater noch nach. Klar ist jedenfalls: So schnell wird Lotte ihren neunten Geburtstag nicht vergessen.

{title && {title} } red, {title && {title} } 03.09.2026, 05:30
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