Streit um Nazi-Song eskaliert

Mann (27) totgeprügelt – Angreifer soll Neonazi sein

Ein Streit um ein Nazi-Lied eskalierte bei einer Afterparty in der Schweiz. Ein 27-jähriger Deutscher starb nach einem Faustschlag.
25.10.2026, 21:35
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Ein 27-jähriger Deutscher ist nach einer Schlägerei bei einer Afterparty im schweizerischen Tuggen gestorben. Zuvor hatte die deutsche Punkband Krawallbrüder in einem ausverkauften Eventlokal gespielt. Bei der anschließenden Feier sorgte ein Lied der rechtsextremen Band "Landser" für einen Streit, der mit dem tödlichen Gewaltexzess endete.

Das Lied spielte der DJ auf Wunsch eines Gastes. Er selbst habe nicht gewusst, dass es sich dabei um ein Nazi-Lied handelte. Während einige Gäste versuchten die Musik abzudrehen, zeigten andere den Hitlergruß. Dann kam es zur Auseinandersetzung, bei der dem Deutschen ein Faustschlag versetzt wurde. Der Mann fiel dadurch nach hinten und zog sich eine tödliche Kopfverletzung zu. Das Opfer starb später im Krankenhaus.

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Das ist zu Tatverdächtigem bekannt

Die Kantonspolizei Schwyz konnte einen 42-jährigen Schweizer festnehmen. Er soll dem 27-Jährigen den folgenschweren Schlag verpasst haben. Laut einem Bericht des Schweizer "SonntagsBlick" soll es sich bei dem Mann um ein langjähriges Mitglied des rechtsextremen Netzwerks "Blood and Honour" handeln. Der Verdächtige befindet sich in Untersuchungshaft.

Zwischenfälle schon bei Konzert

Bereits während des Konzerts soll es zu rechtsextremen Zwischenfällen gekommen sein. Gegenüber "20 Minuten" sprach ein Zeuge von Besuchern mit "Blood-and-Honour"-Pullis. Auch Hakenkreuz-Tattoos seien gesichtet worden.

Einige Besucher wurden von der Veranstaltung entfernt. Die Krawallbrüder schrieben dazu auf TikTok: "Die Störenfriede aus dem rechten Lager wurden umgehend und fachgerecht entsorgt! Bleibt nächstes Mal einfach gleich zu Hause!" Auch beim Konzert soll es Hitlergrüße gegeben haben. Zudem seien andere Konzertbesucher angerempelt worden.

red, Akt. 25.10.2026, 21:38, 25.10.2026, 21:35