Skurriler Zwischenfall in der norditalienischen Küstenstadt Spotorno: Dort forderte eine 50-jährige Österreicherin eine Streife der Carabinieri an. Der Grund: Die Frau kümmert sich um Streunerkatzen, diese seien ihr gestohlen worden, hieß es in lokalen Medien.
Für die Beamten brachte der tierische Einsatz allerdings eine ungeahnte Überraschung. Als sie die Daten der Österreicherin überprüften, staunten die italienischen Ermittler nicht schlecht. Sie hatten es nämlich mit einer gesuchten Verdächtigen zu tun.
In ihrer Heimat wird nach der Österreicherin nämlich per Haftbefehl gefahndet. Die Vorwürfe gegen die 50-Jährige wiegen schwer. So soll sie im Sommer 2025 in Österreich einen Gerichtsvollzieher im Zuge eines Räumungsverfahrens bedroht haben. Des Weiteren habe die Frau im Dachgeschoß des Wohnhauses, in dem sie lebte, einen Brand gelegt.
Schlussendlich klickten für die Österreicherin die Handschellen. Sie sitzt derzeit in der Frauenabteilung des Gefängnisses Genova Pontedecimo. Ob sie an Österreich ausgeliefert wird, müssen nun die Justizbehörden klären.