Ein gefährlicher Zwischenfall hat sich am Samstagabend in der Schweiz ereignet. Die Besatzung eines Rettungshelikopters der Alpine Air Ambulance (AAA) wurde während eines Einsatzes mit einem Laserpointer attackiert. Drei Menschen erlitten dabei Augenverletzungen.
Wie "20 Minuten" berichtet, war der Rettungshelikopter gegen 19 Uhr wegen eines dringenden medizinischen Notfalls nach Reinach im Kanton Aargau ausgerückt. Doch kurz vor der Landung wurde die vierköpfige Besatzung plötzlich von einem grünen Laserstrahl geblendet.
Besonders brisant: Die Attacke ereignete sich ausgerechnet während des Landeanflugs, einer der gefährlichsten Phasen eines Fluges. Die Piloten müssen sich dabei besonders stark konzentrieren. Eine plötzliche Blendung kann fatale Folgen haben.
Trotz der gefährlichen Situation gelang es der Crew, den Rettungseinsatz erfolgreich abzuschließen. Für drei Besatzungsmitglieder hatte die Laser-Attacke allerdings gesundheitliche Folgen. Sie erlitten leichte Augenverletzungen und mussten sich unmittelbar danach in ärztliche Behandlung begeben.
Die Alpine Air Ambulance verurteilt den Vorfall aufs Schärfste. Die Attacke sei nicht nur illegal, sondern stelle auch einen gefährlichen Eingriff in die Luftfahrt dar.
Die Kantonspolizei Aargau leitete unmittelbar nach dem Vorfall eine Fahndung nach dem unbekannten Täter ein. Diese blieb zunächst erfolglos. Die Ermittlungen laufen weiter.
Dem Verantwortlichen drohen empfindliche Strafen. Die Alpine Air Ambulance betont, dass solche Angriffe konsequent angezeigt werden. Besonders erschreckend: Mit seiner Laser-Attacke gefährdete der Unbekannte nicht nur die vierköpfige Besatzung, sondern auch einen dringend benötigten Rettungseinsatz.