Schlimmer Missbrauchsfall

Sie klagte über Bauchschmerzen! Mädchen (10) schwanger

Ein Mädchen (10) kommt in Argentinien mit Bauchschmerzen ins Spital. Dort stellt eine Ärztin fest, dass das Kind im sechsten Monat schwanger ist.
25.10.2026, 13:30
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Eigentlich sollte im Krankenhaus nur geklärt werden, warum ein zehnjähriges Mädchen unter starken Bauchschmerzen leidet. Doch bei der Untersuchung im argentinischen Colonia Dora macht eine Gynäkologin eine erschütternde Entdeckung: Das Kind ist schwanger, und zwar bereits im sechsten Monat.

Wenig später wird aus dem medizinischen Notfall ein Fall für die Polizei. Unter Verdacht steht der 33-jährige Stiefvater des Mädchens.

"Heute" auf Google als bevorzugte Quelle festlegen

Ärztin alarmiert die Polizei

Die Zehnjährige war gemeinsam mit ihrer 25-jährigen Mutter ins Krankenhaus gekommen. Wegen der heftigen Bauchschmerzen wurde das Kind medizinisch untersucht. Dabei stellte die behandelnde Gynäkologin die weit fortgeschrittene Schwangerschaft fest.

Angesichts des Verdachts auf sexuellen Missbrauch erstattete die Ärztin Anzeige und verständigte die Polizei.

Die Ermittlungen führten zu einem 33-jährigen Mann, der mit dem Mädchen und dessen Mutter in einem gemeinsamen Haushalt lebte.

Stiefvater unter Missbrauchsverdacht

Nach dem Krankenhausbesuch berichtete das Mädchen, dass es in den vergangenen Monaten wiederholt von seinem Stiefvater missbraucht worden sei.

Die Familie lebte in einer ländlichen Gegend des Departements Avellaneda in Argentinien. Die Polizei nahm den 33-Jährigen fest. Er steht im Verdacht, das Kind sexuell missbraucht zu haben.

Laut argentinischen Medien wurde bei der Festnahme auch das Mobiltelefon des Mannes sichergestellt. Die Auswertung des Geräts läuft noch.

Ermittler prüfen Zeitraum der Übergriffe

Die Staatsanwaltschaft versucht nun, die Hintergründe des mutmaßlichen Missbrauchs aufzuklären.

Dabei soll insbesondere festgestellt werden, was dem Mädchen widerfahren ist und über welchen Zeitraum sich die geschilderten Übergriffe erstreckt haben.

Bist du von Gewalt betroffen? Hier findest du Hilfe

Frauenhelpline (rund um die Uhr, kostenlos): 0800 222 555

Männernotruf (rund um die Uhr, kostenlos): 0800 246 247

Rat auf Draht: 147

Autonome Frauenhäuser: 01/ 544 08 20

Polizei-Notruf: 133

Hier weiterlesen: Expertin gibt konkrete Tipps: Kontrolle, Eifersucht - wann der Alarm schrillen sollte  >

Weitere Ergebnisse der Ermittlungen liegen derzeit nicht vor.

Auch Mutter soll Gewalt erlebt haben

Wie die argentinische Zeitung "El Liberal" berichtet, soll auch die 25-jährige Mutter des Mädchens Gewalt und Einschüchterungen durch den 33-Jährigen ausgesetzt gewesen sein.

Die Frau ist dem Bericht zufolge ebenfalls von dem Mann schwanger. Auch die Großmutter der Zehnjährigen äußerte sich zu den familiären Umständen. Demnach hatte ihre Tochter den 33-Jährigen "über das Internet" kennengelernt.

Die Großmutter erklärte außerdem, sie habe ihre Tochter mehrfach davor gewarnt, den Mann mit dem Mädchen allein zu lassen.

Der 33-Jährige befindet sich nach seiner Festnahme im Fokus der Ermittlungen. Die genauen Umstände des mutmaßlichen Missbrauchs müssen noch geklärt werden.

wil, Akt. 25.10.2026, 13:34, 25.10.2026, 13:30