Zeugen überwältigen Killer

Mann ersticht mitten in der Stadt seine Ehefrau

In Kelkheim bei Frankfurt wurde eine Frau am Dienstag tödlich verletzt. Zeugen hielten den mutmaßlichen Täter bis zum Eintreffen der Polizei fest.
André Wilding
15.07.2026, 07:30
Hör dir den Artikel an:
00:00 / 02:45
1X
BotTalk
Loading...
Angemeldet als Hier findest du deine letzten Kommentare
Alle Kommentare
Meine Kommentare
Sortieren nach:

Kommentare neu laden
Nach oben

Mitten in der Innenstadt der hessischen Kleinstadt Kelkheim ist es am Dienstagabend zu einer tödlichen Gewalttat gekommen. Eine Frau wurde gegen 21 Uhr mit einer "Schnittwaffe" angegriffen und erlitt dabei tödliche Verletzungen. Sie starb noch am Tatort.

Täter überwältigt

Der mutmaßliche Täter soll laut BILD ihr Ehemann sein. Mehrere Zeugen griffen ein, überwältigten den Mann und hielten ihn fest, bis die Polizei eintraf. Wie eine Polizeisprecherin bestätigte, wurde der Verdächtige festgenommen. Er erlitt bei seiner Festnahme leichte Verletzungen.

"Heute" auf Google als bevorzugte Quelle festlegen

Warum es zu der Bluttat kam, ist derzeit noch unklar. Die Ermittlungen zu Motiv und Hintergründen laufen. Nach bisherigen Erkenntnissen fügte der Mann der Frau in der Frankfurter Straße eine tödliche Schnittverletzung zu.

Bist du von Gewalt betroffen? Hier findest du Hilfe

Frauenhelpline (rund um die Uhr, kostenlos): 0800 222 555

Männernotruf (rund um die Uhr, kostenlos): 0800 246 247

Rat auf Draht: 147

Autonome Frauenhäuser: 01/ 544 08 20

Polizei-Notruf: 133

Hier weiterlesen: Expertin gibt konkrete Tipps: Kontrolle, Eifersucht - wann der Alarm schrillen sollte  >

Bluttat vor vielen Menschen

Da sich die Tat im Bereich des Marktplatzes und damit in einem stark frequentierten Teil der Innenstadt ereignete, mussten zahlreiche Menschen das Geschehen mitansehen. Ein Polizeisprecher erklärte gegenüber der BILD: "Dort gibt es verschiedene Lokalitäten. Entsprechend hatten wir dann auch den Publikumsverkehr."

Für die Augenzeugen standen Seelsorger bereit. "Das ist psychisch eine entsprechende Belastung, wenn man so etwas miterleben musste", sagte der Polizeisprecher zur deutschen Boulevardzeitung. Für die Bevölkerung bestand laut den Ermittlern keine weitere Gefahr.

{title && {title} } wil, {title && {title} } 15.07.2026, 07:30
Mehr zum Thema
Jetzt E-Paper lesen