Auf einem Flug von Thessaloniki nach Memmingen (Bayern) spielten sich in 4.500 Metern Höhe dramatische Szenen ab. Wie bereits berichtet, kam es kurz nach dem Start der Boeing 737-800 zu einem schrecklichen Zwischenfall.
Eine Scheibe platzte, woraufhin ein 61-jähriger Serbe durch den rapiden Druckabfall beinahe aus der Maschine gesaugt wurde. Demnach soll der Kopf des Mannes außerhalb des Flugzeugs gewesen sein. In weiterer Folge musste die Maschine wieder zum Flughafen Thessaloniki zurückkehren und dort notlanden.
Nun hat sich die Ehefrau des 61-Jährigen gegenüber "Nova News" zu dem Vorfall geäußert. Sie musste alles hautnah miterleben, da sie neben ihrem Gatten saß. Die Frau soll ihn ganze fünf Minuten an den Beinen festgehalten haben, damit er nicht ganz aus dem Flieger geschleudert wird.
Sie dachte nur: "Wenn wir sterben, dann sterben wir zusammen." Es sei "schrecklich" gewesen. Dabei habe ihr Ehemann Glück im Unglück gehabt, da er angeschnallt war. Zudem eilten ihm andere Passagiere zu Hilfe.
Der 61-Jährige erlitt durch das Unglück schwere Verletzungen an seiner Hand. Des Weiteren habe er mehrere Verbrennungen davongetragen. Der Mann befinde sich weiter im Krankenhaus. Weil er zeitweise bewusstlos war, könne er sich an den Vorfall nur teilweise erinnern.