Aufregung herrschte am Donnerstagnachmittag kurzzeitig beim St. Pöltner Landhaus. In einem Büro im Regierungsviertel tauchte ein offensichtlich betrunkener Mann auf, bedrohte dort laut einem Bericht der "Kronen Zeitung" einen Bediensteten mit einem ausgefahrenen Stanleymesser.
Laut Polizei sei das Messer aber nie gegen das Opfer gerichtet worden, der 51-Jährige habe vor allem in der Luft damit herumgefuchtelt. Während der Mitarbeiter den Betrunkenen ablenkte, wurde die Polizei verständigt und die Kollegen verließen das Büro.
Das Opfer lockte den Angreifer ins Freie, der ergriff schließlich die Flucht. Kurz darauf konnte die Polizei den Mann festnehmen. Die Ermittlungen laufen, das Motiv ist noch unklar. Der Zwischenfall dürfte sich in jenem Büro, das für die Vergütung von Corona-Hilfsgeldern zuständig ist, abgespielt haben. Dem Bericht zufolge dürfte das aber eher dem Zufall geschuldet gewesen sein.