Wie "Heute" berichtete wurde am 27. Juni gegen 23.10 Uhr ein Mann gefunden, der reglos auf einer Wiese im Bereich der Zieritzgasse aufgefunden worden war. Trotz umgehend eingeleiteter Reanimationsmaßnahmen verstarb der Mann wenig später in einem Spital.
Im Zuge der Ermittlungen konnte das Landeskriminalamt Wien erheben, dass das Opfer unmittelbar vor der Tat gemeinsam mit einer Frau unterwegs war.
Nach derzeitigem Ermittlungsstand wurden die beiden von zwei Personen auf E-Scootern angepöbelt. Im Zuge der Auseinandersetzung soll einer der beiden Tatverdächtigen dem Mann mehrfach mit der Faust gegen den Kopf und ins Gesicht geschlagen haben.
Anschließend soll derselbe Tatverdächtige auch die Begleiterin des Opfers attackiert und sie unter Androhung weiterer Gewalt zur Herausgabe von Bargeld aufgefordert haben. Danach flüchteten die beiden Tatverdächtigen.
Durch umfangreiche Ermittlungen des Landeskriminalamts Wien konnte der mutmaßliche Haupttäter, ein 21-jähriger Österreicher, ausgeforscht werden. Er wurde mit Unterstützung der Sondereinheit WEGA im Zuge eines geplanten Zugriffs in seiner Wohnung im Bezirk Donaustadt festgenommen.
Dabei stellten die Ermittler mehrere Beweismittel, darunter Kleidungsstücke mit Blutanhaftungen, sicher. Die 21-jährige Begleiterin des Tatverdächtigen wurde ebenfalls in das Landeskriminalamt Wien gebracht und vernommen. Im Zuge ihrer Vernehmungen zeigten sich beide teilweise geständig.
Der 21-Jährige wurde über Anordnung der Staatsanwaltschaft Wien in eine Justizanstalt eingeliefert. Seine Begleiterin wurde auf freiem Fuß angezeigt. Hinsichtlich der genauen Todesursache ist das Obduktionsergebnis noch ausständig.