Fürchterliche Szenen spielten sich am Montag im US-Freizeitpark Six Flags Over Georgia ab. Ein Fahrgast stürzte kurz vor Ende der Fahrt mit der Attraktion "Goliath" auf das Dach einer Geisterbahn. Laut Polizei wurden dabei auch mehrere andere Personen verletzt. Wie es zu dem tragischen Unfall kam, wird aktuell untersucht.
Wie 20 Minuten berichtet, soll der Mann beim Sturz sogar dreimal mit einem Achterbahnwagen kollidiert sein. Besonders erschütternd: Sein Absturz ist offenbar auf einem Souvenirfoto eines Parkbesuchers festgehalten worden. "Er ist auf unseren Bildern zu sehen", erzählte ein Zeuge tief betroffen.
Nach dem Unglück wurde die "Goliath"-Achterbahn sofort gestoppt – mitten in einer Schräglage. Die Bahn ist rund 60 Meter hoch und erreicht laut Six Flags bis zu 113 km/h. Die Fahrgäste wurden schließlich in Vierergruppen sicher aus den Wagen geholt, wie der Sender WSB-TV berichtete.
Ein Sprecher des Freizeitparks betonte, dass sofort reagiert wurde und man eng mit den Behörden zusammenarbeite. "Wir sind zutiefst betroffen", sagte er. Aus Sicherheitsgründen wurden neun ähnliche Achterbahnen in insgesamt sechs Parks vorübergehend außer Betrieb genommen.
Bereits im September hatte ein anderer Six-Flags-Park in Südkalifornien angekündigt, seine bekannte Achterbahn X2 stillzulegen. Grund dafür waren mehrere Klagen von Fahrgästen, die schwere Hirnverletzungen erlitten hatten.
Erst vor Kurzem wurde ein Rechtsstreit mit der Familie eines 22-jährigen Burschen beigelegt, der 2022 nach einer Achterbahnfahrt ums Leben gekommen war. In der vergangenen Woche sind zudem drei weitere Klagen wegen traumatischer Hirnverletzungen dazugekommen.