Heftiges Nachspiel nach Horror-Crash – Zwei Ungarn (27 und 30) verstarben im Oktober 2025 qualvoll, als ihr Alfa Romeo nach einem Unfall in Flammen aufging. Schuld an dem dramatischen Zusammenstoß soll ein 38-jähriger Südsteirer sein. Er soll alkoholisiert gefahren sein und muss sich nun im Mai vor Gericht verantworten.
"Ihm wird das Vergehen der grob fahrlässigen Tötung angelastet", bestätigt Christian Kroschl, Sprecher der Grazer Staatsanwaltschaft, der Kleinen Zeitung. Mit 1,43 Promille, unter Cannabis-Einfluss und mit 195 km/h soll der Steirer damals auf der A9 unterwegs gewesen sein.
Ohne zu bremsen sei er dann auf den Pkw der beiden Ungarn aufgefahren, es kam sofort zu einem "explosionsartigen Brand". Was genau zu dem Aufprall führte, ist unklar. Möglicherweise war das Fahrzeug der Opfer zu langsam unterwegs und schlecht ausgeleuchtet.
Wie ungarische Medien berichteten, sollen die beiden Männer zum Arbeiten im Ausland gewesen sein, um ihre Familien zu unterstützen. Einer der beiden war Vater von fünf Kindern, der andere Fußballer.
Das erste Spiel seines Vereins nach dem Unfall begann in seiner Heimat mit einer Schweigeminute. Besonders tragisch: Laut Freunden hatte der Fußballer erst kürzlich seiner Verlobten einen Heiratsantrag gemacht; das Paar erwartete zudem sein erstes gemeinsames Kind.
Nach dem tödlichen Unfall äußerte sich der Südsteirer bislang nicht öffentlich und erklärte, er wolle sich "derzeit nicht dazu äußern". Im Mai muss er sich nun vor dem Straflandesgericht verantworten.