Altenmarkt das Wohnhaus seines Ehemanns in Brand gesetzt zu haben." fetchpriority="high" /> Ein heftiger Streit soll in der Nacht auf Samstag, den 29. August, im Bezirk Mistelbach völlig eskaliert sein. Ein 40-jähriger Mann aus Lettland wird verdächtigt, in Altenmarkt das Wohnhaus seines Ehemanns in Brand gesetzt zu haben.
Besonders brisant: Der Mann meldete sich danach selbst bei der Polizei. Gegen 3.40 Uhr rief er über den Notruf an und gab laut Polizei an, das Haus angezündet zu haben. Sofort wurden Feuerwehr und Polizisten zum Einsatzort geschickt.
Die Feuerwehr Gaubitsch wurde gemeinsam mit der FF-Altenmarkt, der FF-Kleinbaumgarten und der FF-Unterstinkenbrunn zum Einsatz gerufen.
Als die Einsatzkräfte eintrafen, stand der Dachstuhl bereits in Vollbrand. Zum Glück befand sich zu diesem Zeitpunkt niemand mehr im Gebäude, es gab keine Verletzten.
Der mutmaßliche Brandstifter war allerdings verschwunden. Nach einer Fahndung entdeckten Polizisten den 40-Jährigen zwischen Altenmarkt und Ungersdorf auf einem Feldweg. Dort wurde er festgenommen.
Die Ermittler untersuchten das völlig zerstörte Haus noch am selben Tag. Dabei stellte sich laut Polizei heraus, dass das Feuer durch eine bewusst eingebrachte Zündquelle ausgelöst worden sein dürfte.
Der Beschuldigte soll zur Tatzeit stark alkoholisiert gewesen sein. Eine Vernehmung verweigerte er. Bei einer Befragung gab er allerdings laut Polizei an, brennbare Gegenstände mit einem Feuerzeug angezündet zu haben. Als Motiv nannte er einen Streit mit seinem Ehemann.
Der Schaden ist enorm: Das Wohnhaus wurde vollständig zerstört. Eine genaue Summe steht noch nicht fest, die Polizei geht derzeit von einem niedrigen sechsstelligen Eurobetrag aus.
Die Staatsanwaltschaft Korneuburg ordnete schließlich die Einlieferung des 40-Jährigen in die Justizanstalt Korneuburg an.