Marina Hoermanseder hat's schon wieder getan

Der Holographic Strapskirt von Österreicherin Marina Hoermanseder hat die Kategorie "Bester Rock" abgestaubt.
Der Holographic Strapskirt von Österreicherin Marina Hoermanseder hat die Kategorie "Bester Rock" abgestaubt.
©Marina Hoermanseder, Picturedesk, Bildmontage Heute
Zum achten Mal verlieh die Tierrechtsorganisation PETA den "Vegan Fashion Award" an ausgewählte Designer. Auch eine Österreicherin ist vorn dabei.

Dem veganen Lifestyle kann man sich kaum noch entziehen. Durch Konsumrausch produziertes Tierleid möchten bereits viele nicht mehr hinnehmen und entscheiden sich für einen bewußten Einkauf, wo Tier und Umwelt nicht oder weniger zu Schaden kommt. Auch viele Designer der Modeindustrie verzichten mittlerweile auf Pelze oder Leder und entwickeln nachhaltige Fashion-Pieces für jeden Anlass - mit Erfolg! Die Tierrechtsorganisation PETA verlieh bereits zum achten Mal den "Vegan Fashion Award" und prämierte gleich 15 verschiedene, vegane Kollektionen.

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Neun von 15 Labels komplett vegan

Besonders erfreulich und auffallend ist die Tatsache, dass bereits neun von insgesamt 15 Labels generell zu 100 Prozent vegan produzieren. Doch auch eine Marke wie "Karl Lagerfeld" der vor einigen Jahren noch berühmt-berüchtigt für seine Pelzkreationen war, erkannte zunehmend das Thema "Veganismus" und baute sein veganes Segment ebenfalls dementsprechen aus. Marketingmanagerin für Mode und Textil Jana Schwarz von PETA erklärt:

"Vegane Mode rückt in die Mitte der Gesellschaft und ist so präsent wie noch nie zuvor. Für Unternehmen ist es wichtig, das vegane Sortiment auszubauen und sich von tierquälerischen Praktiken zu verabschieden. Die Konsumenten sind sich des Tierleids hinter vielen Materialien bewusst und die Nachfrage nach tierleidfreien Styles steigt rasant".

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Designer erkennen die Nachfrage

Auch die Österreicherin Marina Hoermannseder darf bereits zum zweiten Mal eine Auszeichnung der "Vegan Fashion Awards" mit nach Hause nehmen, denn sie legt ihren Fokus ebenfalls mehr und mehr auf das Tierwohl. Das Label NINA REIN lässt seine Kleidung „von Frauen für Frauen“ unter fairer Bezahlung herstellen und verwendet nur natürliche, plastikfreie Materialien. Auch das Sneakerlabel Ethletic sowie das Modelabel Alife & Kickin verarbeiten nur tierleidfreie, ökologisch abbaubare Materialien. Und Pier Paolo Righi, CEO von KARL LAGERFELD, bezeichnet den Award als eine Ehre und einen Beweis dafür, dass nachhaltige Mode chic und zukunftsweisend ist. Besonders freut sich die Tierrechtsorganisation, dieses Jahr zum ersten Mal einem ukrainischen Modelabel zu der Auszeichnung gratulieren zu dürfen: Upcycling-Jeansmarke KSENIASCHNAIDER stellt vegane Jeans aus weggeworfenen alten Paaren her und ist daher in Sachen Nachhaltigkeit den meisten Modelabels fünf Schritte voraus.

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