Im Prozess gegen Marius Borg Høiby, Sohn von Mette-Marit, sorgt eine Aussage für Aufsehen. Während sich der 29-Jährige in Oslo mit 38 Anklagepunkten konfrontiert sieht, steht plötzlich eine ganz andere Frage im Raum. Gibt es ein geheimes Kind?
Ins Rollen brachte das Gerücht ein Zeuge, der mit einem mutmaßlichen Opfer befreundet ist. Er berichtete vor Gericht, was ihm die Frau über ihr Kennenlernen mit Marius geschildert habe. "Er erzählte ihr, dass er eine schwierige Kindheit hatte. Dann erzählte er ihr von seinem Kind und zeigte ihr Fotos, damit sie Vertrauen zu ihm fasst."
Die norwegische Tageszeitung "VG" widmet dem möglichen Baby eine ausführliche Berichterstattung. Aus dem Palast kommt lediglich die knappe Mitteilung: "Wir äußern uns nicht in Bezug auf Marius Borg Høiby." Eine Bestätigung oder ein Dementi gibt es nicht. Auch die Anwältin des mutmaßlichen Opfers äußerte sich nicht dazu.
Marius’ Verteidigerin Ellen Holager Andenaes betonte gegenüber "VG": "Darüber wissen wir nichts und wir möchten davor warnen, dementsprechende Gerüchte zu verbreiten."
Nach Angaben der Zeitung soll die Polizei den 29-Jährigen bereits 2024 zu diesem Punkt befragt haben. Er habe zurückgewiesen, Vater eines Kindes zu sein.
Ob es sich um ein Missverständnis, eine Schutzbehauptung oder eine bislang unbekannte Wahrheit handelt, ist offen.