Huldigung für Austropop-Star

Marmor-Denkmal für Falco am Ort seines Todes

Am 6. Februar jährt sich der Todestag des Sängers zum 28. Mal. Ihm zu Ehren wird nun eine Gedenkstätte in der Dominikanischen Republik errichtet.
Anna Wallinger
04.02.2026, 18:38
Loading...
Angemeldet als Hier findest du deine letzten Kommentare
Alle Kommentare
Meine Kommentare
Sortieren nach:

Kommentare neu laden
Nach oben
Hör dir den Artikel an:
00:00 / 02:45
1X
BotTalk

Mit Hits wie "Rock Me Amadeus" (1985), "Der Kommissar" (1981) und "Jeanny" (1985) erlangte der österreichische Sänger Falco Weltruhm. Mit nur 40 Jahren kam die Austropop-Legende 1998 bei einem Verkehrsunfall in der Dominikanischen Republik ums Leben. 28 Jahre später soll ihm nun genau dort eine Gedenkstätte gewidmet werden. Die feierliche Eröffnung ist für seinen Geburtstag am 19. Februar angesetzt. Heuer wäre die Musik-Ikone 69 Jahre alt geworden.

Bis zur offiziellen Enthüllung möchte man noch nicht allzu viel über das Denkmal preisgeben. Offenbar soll die künftige Pilgerstätte aber dem außergewöhnlichen Künstler gerecht werden und "Falcos einzigartiges künstlerisches Vermächtnis über Länder- und Sprachgrenzen hinweg sichtbar macht", wie die Falco Privatstiftung mitteilt. Zudem ist bereits durchgesickert, dass das Kunstwerk aus Marmor bestehen soll. Zu den Feierlichkeiten werden Ehrengäste, Zeitzeugen, Wegbegleiter und Freunde Falcos erwartet.

Falcos bewegtes Leben

Johann Hölzel wuchs in einfachen Verhältnissen auf, bevor er zu Falco wurde. Er begann zunächst eine Lehre als Bürokaufmann und brach später sein Studium am Wiener Musikkonservatorium frühzeitig ab. Vor seinem großen Durchbruch verdiente er sich seinen Lebensunterhalt als Bassist und Sänger in einer Tanzkapelle. Anfang der 1980er-Jahre gelang ihm mit "Der Kommissar" der internationale Durchbruch. Von da an ging es mit seiner Karriere steil bergauf – ebenso wie mit seinem Ego.

Bekannt war Falco nicht nur für seine Musik, sondern auch für seinen arroganten und unnahbaren Charakter. Immer wieder sorgte er mit seiner polarisierenden Art für Schlagzeilen in der österreichischen Presse. Im Herbst 1996 zog er in die Dominikanische Republik, um dort einen Neuanfang zu wagen. Am 6. Februar 1998 kam Falco bei einem Autounfall ums Leben, als sein Geländewagen mit einem Bus kollidierte. Nun wird der Austropop-Ikone mit einem Denkmal in Puerto Plata ein bleibendes Andenken gesetzt.

{title && {title} } wall, {title && {title} } 04.02.2026, 18:38
Mehr zum Thema
Jetzt E-Paper lesen