Hunde in Gefahr

Martin Rütter warnt vor falscher Gassi-Zeit

Wenn der Asphalt glüht, droht Hunden Gefahr. Martin Rütter erklärt, zu welchen zwei Uhrzeiten Gassi im Sommer sicher bleibt
Heute Tierisch
29.05.2026, 07:30
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Steigende Temperaturen machen nicht nur Menschen zu schaffen – auch Hunde geraten im Sommer schnell an ihre Grenzen. Besonders an heißen Tagen kann ein scheinbar harmloser Spaziergang zur Belastungsprobe werden. Hunde regulieren ihre Körpertemperatur deutlich schlechter als Menschen und sind daher anfälliger für Überhitzung.

Hundeprofi Martin Rütter richtet auf seiner Webseite deshalb einen klaren Appell an Halter: Wer seinem Vierbeiner etwas Gutes tun will, sollte die Tageszeit für den Spaziergang genau wählen.

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Diese Zeiten gelten als sicher

Lange Runden mit dem Hund sollten laut Rütter ausschließlich in den kühleren Stunden stattfinden – also früh am Morgen oder später am Abend. Sobald die Mittagshitze einsetzt, steigt das Risiko für Kreislaufprobleme und Hitzeschäden deutlich an.

„Morgens und abends ist die beste Zeit für lange Spaziergänge. Zu diesen Tageszeiten ist es meist noch etwas kühler.“
Martin Rütter

Vor allem aufgeheizter Asphalt kann zur Gefahr werden: Pfoten können sich an heißen Oberflächen schmerzhaft verbrennen. Kurze Gassi-Runden für das Nötigste sind tagsüber zwar oft unvermeidbar, sollten aber möglichst kurz gehalten werden.

Schatten statt pralle Sonne

Auch die Strecke macht einen Unterschied. Spaziergänge durch Wälder oder schattige Parks sind im Sommer deutlich angenehmer als Wege über freie Flächen ohne Schutz vor direkter Sonneneinstrahlung.

Wer kann, sollte die heißesten Stunden des Tages drinnen verbringen und körperliche Anstrengung vermeiden – das gilt für Mensch und Tier gleichermaßen.

So kommt der Hund besser durch die Hitze

Neben der richtigen Gassi-Zeit helfen einfache Tricks bei hohen Temperaturen: ausreichend Wasser, regelmäßige Pausen und kühle Rückzugsorte. Viele Hunde freuen sich zudem über eine Abkühlung im Wasser – etwa in einem Bach, See oder Planschbecken im Garten.

Beliebt sind auch gefrorene Snacks, etwa auf Brühe- oder Joghurtbasis. Wichtig dabei: Milchhaltige Zutaten vertragen viele Hunde schlecht.

Warnzeichen ernst nehmen

Hecheln, Erschöpfung oder auffällige Unruhe können erste Hinweise auf Überhitzung sein. Experten raten deshalb, Hunde an Hitzetagen besonders genau zu beobachten und ihnen ausreichend Ruhe zu gönnen.

Denn eines ist klar: Was für Menschen nur ein heißer Sommertag ist, kann für Hunde rasch gefährlich werden.

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