Immer wieder muss sich Ex–ORF–Lottofee Martina Kaiser (55) gegen kritische Online–Kommentare wehren. Erst vor wenigen Tagen testete sie gemeinsam mit ihrer Tochter ein Neujahrsritual, bei welchem 12 Trauben in den letzten 12 Sekunden des Jahres gegessen werden, um sich das Glück für das kommende Jahr zu sichern – und kassierte dafür prompt Kritik.
Einige User bemängelten die Trauben, die sie außersaisonal für Silvester gekauft hat. Auf Instagram hatte Kaiser sofort eine Antwort parat: Ihr sei bewusst, dass Trauben im Winter nicht "klimafreundlich" sind, fügt aber hinzu: "Ihr habt keine Ahnung, wie klimafreundlich mein Leben sonst ist."
Die "24 'klimabösen' Trauben" für sie und ihre Tochter seien ihr vergönnt, denn: "Ich besitze kein Auto, fahre nur öffentlich, ich fliege max. 4 Mal im Jahr und ich ernähre mich mittlerweile zu 80% pflanzlich."
Dass sie mit kritischen Kommentaren umgehen kann, zeigt sie immer wieder. Auch als ein User sie unter einem Post – im für sie typischen Strumpfhosen–Outfit – aufforderte, mehr anzuziehen, konterte sie trocken: "Warum sollte ich?" Sie habe kein Problem damit, sich "nackt" zu zeigen – mit Rollkragenpullover und Strumpfhose. "Das ist ja schon mein Markenzeichen."
Solche Kommentare nimmt sie aber mit Humor – "sind ja auch Teil meines Contents", so Kaiser im "Heute"–Talk. Einen Wunsch fürs neue Jahr richtete sie aber dennoch an ihre Community: "Nehmt euch selbst nicht so ernst", schreibt sie, "das wäre ein guter Anfang."