Ungestörter Schlaf, sieben Stunden am Stück, heilige Ruhe. Ein Traum, aus dem man zu oft herausgerissen wird. Mehr als 30 Prozent aller Österreicher leiden an Schlafstörungen. Sie können beim Hinlegen nicht entspannen, wachen in der Nacht auf oder liegen stundenlang mit ihren kreisenden Gedanken im Bett – dann leider nur mit denen. Hormone, Ernährung oder Sorgen können Schuld daran sein. Oder es liegt an unseren Lieben. Weil sie schnarchen, sich neben uns wälzen oder noch klein sind.
Für Eltern ist ein Matratzen-Marathon deshalb meist nicht dasselbe, wie für Kinderlose. Erst sind es die Babys, die bestimmen, wann und wie oft wir aufstehen und Schlaf finden. Dann kommen Zähne, Schmerzen und Albträume.
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Wie lange die Kleinen im Ehebett bleiben dürfen, sorgt regelmäßig für hitzige Diskussionen. Gleich ins eigene Zimmer legen, nicht weichwerden, nach ein paar Tagen ist es geschafft, ziehen manche durch. Familienbett und gemeinsam Kuscheln sind für andere der Weg. Sich das eigene Schlaf- und Spielreich zurückzuerobern, ist bisweilen ein steiler Ritt. Eltern, die in der Nacht schonmal vergessen haben, die Schlafzimmertür zuzusperren, wenn ungestörte Zweisamkeit entsteht, wissen, was gemeint ist.