Für viele Fast-Food-Fans ist es ein Stück Kindheit: McDonald's holt einen seiner bekanntesten Dessert-Klassiker zurück. Ab 23. Juni gibt es die beliebte frittierte Apfeltasche wieder – zumindest für begrenzte Zeit.
Hintergrund: 1992 verschwand die "Fried Apple Pie" von den amerikanischen Speisekarten und wurde durch eine gebackene Variante ersetzt.
Um die frittierte Version herrscht in den USA bereits vorab Aufruhr. Sogar hochseriöse Wirtschaftsportale schreiben über das Comeback. Experten erwarten offenbar sogar Auswirkungen auf die Börsenkurse!
Die Apfeltasche mit knusprig frittierter Hülle und süßer Apfelfüllung gehörte jahrzehntelang zum Sortiment der Burger-Kette. Er wurde erstmals 1968 verkauft und entwickelte sich rasch zu einem Publikumsliebling.
Die Idee für das Dessert entstand nicht in einer Firmenzentrale. Entwickelt wurde der Kuchen von Litton Cochran, einem McDonald's-Betreiber aus Tennessee. Als Firmengründer Ray Kroc damals nach einem Dessert für die Speisekarten suchte, stellte Cochran seine Kreation vor. Der globale Erfolg gab ihm Recht.
"Es gibt gewisse Dinge, die einen sofort in die alte Zeit zurückversetzen und der Fried Apple Pie ist eines davon. Die Menschen lieben ihn und erinnern sich an ihn aus ihrer Kindheit", erklärte Eric Cochran, heutiger McDonald's-Betreiber und Enkel des Erfinders.
Übrigens: In Österreich gab es immer die beliebte frittierte Variante – sie bleibt auch im Sortiment.
Sein Großvater habe Ray Kroc den frittierten Apfelkuchen vorgeschlagen, während seine Großmutter Jo Cochran monatelang an der perfekten Rezeptur gearbeitet habe. Dass das Dessert nun rechtzeitig zum 250. Geburtstag der USA zurückkehrt, fühle sich deshalb genau richtig an, so Cochran.