Herzog ist Österreichs Medaillenhoffnung im Eisschnelllaufen. Doch bei den Trainings in der Halle von Mailand erlebte die 30-Jährige am Mittwoch einen herben Rückschlag. Die Kärntnerin musste das Training sogar abbrechen. Anhaltende Rückenschmerzen zwangen die 30-Jährige dazu.
"Es wird von Tag zu Tag tendenziell schlechter. In der Zwischenzeit kann ich kaum mehr eine Runde fahren, vor allem in der Kurve komme ich nicht in Position", erklärte Herzog nun. Die Kärntnerin kehrte erst am vergangenen Samstag nach einer dreiwöchigen Pause auf das Eis zurück, hatte eine Bandscheibenvorwölbung auskuriert.
"Wenn wir nicht bei den Olympischen Spielen wären, würde ich nicht versuchen, unter allen Umständen zu starten", sagte die 30-Jährige. Sie lasse sich zwar täglich behandeln, doch ein Antreten im ersten Bewerb am Montag, da stehen die 1.000 Meter auf dem Programm, scheint in weite Ferne gerückt zu sein. "Unwahrscheinlich", sagte sie nun.
Herzog will jedenfalls alles tun, um bei Olympia an den Start zu gehen. Ihr Mann und Trainer Tom Herzog dies aber nicht um jeden Preis zulassen, wie er der "Kleinen Zeitung" erzählte. "Es gibt ein Limit, wo ich sie nicht starten lasse. Es muss zumindest so sein, dass sie eine Runde ohne heftige Schmerzen fahren kann. Wie sportlich wertvoll das letztlich wird, ist aber eine andere Geschichte."