Marco Schwarz wird bei den Olympischen Spielen kein Training oder Rennen auf der berüchtigten Stelvio-Abfahrt in Bormio bestreiten. Der Kärntner verzichtet auf jenes Rennen, in dem er im Weltcup im Dezember 2023 bei seiner Abfahrtspremiere schwer gestürzt war und per Helikopter abtransportiert werden musste.
Damals platzten auch seine Hoffnungen auf den Gesamtweltcup.
Zwar hatte der 30-Jährige gegenüber der Kronen Zeitung betont: "Ich habe das gut abgehakt, bin offen für die Rückkehr." Ein Comeback auf der Unglücks-Strecke kommt für Schwarz aktuell dennoch nicht infrage.
Stattdessen richtet der ÖSV-Star seinen Fokus voll auf die Vorbereitung für Olympia. Ab 2. Februar trainiert Schwarz in Saalbach, die Reise nach Italien erfolgt erst am 7. Februar, um unnötige Belastungen zu vermeiden. Sein erster Einsatz ist für den 9. Februar in der Team-Kombination geplant.
Danach zählt Schwarz sowohl im Super-G als auch im Riesentorlauf zum engeren Favoritenkreis, ehe er die Olympischen Bewerbe traditionell im Slalom abschließt.