Riesen-Auftrag für die heimische Doppelmayr Group: Das Unternehmen aus Vorarlberg wurde für die Umsetzung des neuen Mobilitätsprojektes namens Cablebús Línea 5 in Mexico City ausgewählt. Die Gesamtinvestitionen belaufen sich auf 7,9 Milliarden mexikanischen Pesos (rund 372 Millionen Euro).
Dank ihrer Gesamtlänge von 15,2 Kilometern und zwölf Stationen verbindet sie die Stadtteile Álvaro Obregón, Magdalena Contreras und Benito Juárez. Die Eröffnung ist für das Jahr 2028 vorgesehen.
Doppelmayr ist Weltmarktführer in der Seilbahn-Branche. Mit mehr als 3.700 Mitarbeitern wurden im vergangenen Geschäftsjahr knapp 1,2 Milliarden Euro umgesetzt.
Mexiko setzt auch bei anderen Verkehrslösungen auf die Doppelmayr Group. Sie haben auch weitere Projekte realisiert.
Darunter befinden sich der Cable Liner Aerotrén am internationalen Flughafen Mexico City (AICM), das RopeCon-System für den nachhaltigen Materialtransport in der Bergbauindustrie und die Vidanta Gondelbahn - die erste touristische Seilbahn in einem Strandresort in Lateinamerika.
Die Vorteile der Cablebús Linie 5: Das System benötigt nur wenig Platz und greift kaum in die bestehende Infrastruktur ein. Die Kosten für Verkehrsflächen sind demnach deutlich geringer.
Das Projekt trägt wesentlich zur Reduktion von Schadstoffemissionen bei. Die Luftqualität verbessert sich durch den Umstieg auf elektrische, seilgezogene Mobilität erheblich. Die Effizienz des bestehenden öffentlichen Verkehrsnetzes profitiert ebenfalls davon.
Die Zusammenarbeit zwischen der Doppelmayr Group und der Landesregierung besteht seit dem Jahr 2021. Begonnen hat sie mit den Cablebús Linien 1 und 3 sowie der Seilbahn in Uruapan, die sich aktuell im Bundesstaat Michoacán im Bau befindet.
In Mexiko entsteht die umfangreichste urbane Seilbahninfrastruktur. Künftig wird ihre Gesamtlänge mehr als 50 Kilometer fassen. 350.000 Fahrgästen wird dadurch täglich eine verbesserte Mobilität geboten.