Seit 9. Oktober 2025 sind Echtzeitüberweisungen über das europäische Zahlungssystem SEPA Standard. Geld kommt dabei innerhalb von nur 10 Sekunden von einem Konto auf das andere, ganz egal, bei welchem Institut das Konto liegt. Schon vor dem Abschicken wird dabei noch zusätzlich überprüft, ob Name und Empfänger-IBAN übereinstimmen.
Am Dienstag sorgte genau dieses System aber für Probleme. Wie viele Social-Media-Nutzer bemängeln, sind Echtzeitüberweisungen derzeit nicht möglich. Ein Umstand, den auch Österreichs Banken in ihren jeweiligen Apps bestätigen.
"Derzeit stehen Echtzeitüberweisungen in George nicht zur Verfügung. Wir arbeiten mit Hochdruck an der Behebung der Störung", heißt es etwa bei der Ersten Bank.
Als Grund werden technische Probleme genannt. Beim Empfang von Überweisungen komme es teilweise zu Ablehnungen. Reguläre SEPA-Überweisungen seien nicht betroffen, dafür umfasst die Störung auch Drittbanken.