Transaktionen scheitern

Limits bei Überweisungen – oft niedriger als gedacht

Auch wenn genug Geld auf dem Konto liegt, kann eine Überweisung scheitern. Banken setzen Obergrenzen – oft niedriger als gedacht.
Digital  Heute
30.04.2026, 21:12
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Die meisten Überweisungen laufen heute online ab. Doch was viele nicht wissen: Banken und Sparkassen haben Obergrenzen für tägliche Transaktionen festgelegt. Wer also ein Auto oder eine Wohnung kaufen will, kann schnell an Grenzen stoßen.

Die erste Hürde ist das persönliche Tageslimit. Das lässt sich zwar anpassen, aber nicht unbegrenzt erhöhen – denn die Banken haben fixe Maximalgrenzen.

Wie "Chip" berichtet, unterscheiden sich diese Limits je nach Bank erheblich. Bei der Hypovereinsbank liegt das Tageslimit etwa bei 150.000 Euro, bei der Commerzbank sind bis zu 500.000 Euro möglich.

Was bei Sparkassen und Volksbanken gilt

Sparkassen und andere Banken legen das Limit individuell fest. Gängig sind etwa 50.000 Euro, wie die Sparkasse Leipzig angibt – allerdings nur für 24 Stunden; dann wird wieder auf das normale Limit zurückgestuft.

Bei Volksbanken kann man das Limit oft selbst auf bis zu 20.000 Euro erhöhen. Wer mehr überweisen möchte, muss einen Service-Antrag stellen.

Limit bei Echtzeitüberweisungen gefallen

Lange gab es bei Echtzeitüberweisungen ein Systemlimit von 100.000 Euro pro Transaktion. Dieses künstliche Limit wurde aber 2025 aufgehoben. Trotzdem gelten für Bankkunden weiterhin praktische Grenzen durch individuelle Verfügungslimits.

Tipp: Du kannst die Obergrenze für dein Konto meist im Online-Banking nachsehen oder beim Support deiner Bank nachfragen. So vermeidest du böse Überraschungen bei größeren Zahlungen.

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