Jetzt wird’s ernst für Pendler in Linz: Die Asfinag startet am Montag, 13. April, mit der Generalerneuerung der A7 Mühlkreisautobahn. Betroffen ist der rund zwei Kilometer lange Abschnitt zwischen dem Knoten Linz und der Anschlussstelle Franzosenhausweg.
Schon jetzt laufen die Vorbereitungen für die Baustellen-Verkehrsführung. In der ersten Bauphase wird auf der Richtungsfahrbahn Freistadt gearbeitet. Für Autofahrer heißt das: Zwei Fahrstreifen bleiben zwar offen, sie werden aber verschwenkt und verengt geführt.
Insgesamt investiert die Asfinag 74 Millionen Euro in das Projekt. Die Strecke ist seit über 50 Jahren in Betrieb und laut Betreiber am Ende ihrer technischen Lebensdauer angekommen.
Neben einer kompletten Sanierung wird die Autobahn auch verbreitert. Neue Leitschienen und Betonleitwände sollen für mehr Sicherheit sorgen. Zusätzlich wird die Reinigung der Straßenabwässer modernisiert und der Lärmschutz für Anrainer verbessert - die Wände werden erhöht und verlängert.
Auch an die Umwelt wurde laut Asfinag gedacht: Böschungen werden neu begrünt, zudem entstehen Lebensräume für Reptilien und Amphibien. Die Bauarbeiten ziehen sich länger: Die Fertigstellung ist erst für November 2027 geplant.