Früh morgens, Punkt 4.30 Uhr, schrillten die Sirenen in Tschagguns (Vbg.). Bei einem Fleischhauer wurde dichte Rauchentwicklung gemeldet. Was nach einem Großbrand klang, entpuppte sich später vor Ort jedoch als angebrannter Leberkäse.
"Wir wurden alarmiert, weil es eine unklare Rauchentwicklung gegeben hat", sagt Christoph Hinteregger, Kommandant der Feuerwehr Tschagguns dem ORF. Fünf Fahrzeuge rückten aus, auch die Feuerwehr Latschau kam mit Verstärkung. Insgesamt rund 50 Helfer eilten mit Blaulicht zum Einsatzort.
Die Ursache: Ein Leberkäse-Ofen, aus dem dichter Qualm drang. "In dem Ofen waren rund 15 Laibe Leberkäse angebrannt", schildert Hinteregger. Die Wehren holten die verkohlten Brocken raus und entrauchten das Gebäude mithilfe von Lüftern.
"So ein Einsatz kann auch ganz anders ausgehen, wenn ein Ofen wirklich Feuer fängt", betont der Kommandant. In diesem Fall blieb’s zum Glück beim Rauch – und beim Hunger.