Los Angeles hat ein neues Wahrzeichen: Die "David Geffen Galleries" des LACMA sind eröffnet – ein spektakulärer Neubau für rund 724 Millionen Dollar. Der geschwungene Betonbau von Stararchitekt Peter Zumthor schwebt auf Pfeilern über dem Wilshire Boulevard und sorgt für ordentlich Gesprächsstoff.
Für die einen ist das Gebäude ein mutiges Meisterwerk, für andere eher ein "Beton-Klumpen" – sogar Vergleiche mit einer Amöbe machen die Runde. Fest steht: Der Bau polarisiert.
Im Inneren geht das Museum neue Wege: Rund 2.000 Werke werden nicht chronologisch, sondern nach Themen gezeigt. Laut Direktor Michael Govan soll so "jeder Künstler vorne stehen". Kritiker sehen darin jedoch Chaos statt Orientierung.
Auch sonst gibt es Diskussionen – etwa, weil die neue Ausstellungsfläche kleiner ist als zuvor. Dafür punktet das Museum mit Extras wie Restaurant, Café und Theater.
Ab 4. Mai ist der Kunst-Hotspot für alle geöffnet. Fazit: Ob genial oder gewöhnungsbedürftig – dieses Museum will anders sein.