Lockdown in Kanada

Mehrere Tote nach Schüssen – ganze Gemeinde abgeriegelt

Im hohen Norden von Québec, in der indigenen Gemeinde Mistissini, herrscht seit Donnerstagfrüh nach einer tödlichen Schießerei Ausnahmezustand.
Newsdesk Heute
29.01.2026, 15:34
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In Kanada kam es am Donnerstagmorgen zu einer Schießerei mit mehreren Todesopfern. Laut 20 Minuten wurden in Mistissini, das zur James-Bay-Region zählt und eines der größten indigenen Völker Kanadas beheimatet, sämtliche Schulen, Amtsstellen und öffentliche Einrichtungen geschlossen. Auch der Verkehr von und in die Gemeinde wurde stark eingeschränkt. Die Polizei hat Ermittlungen aufgenommen.

Mistissini – Herz der Cree Nation in Québec

Mistissini gilt als die größte Cree-Gemeinde in Québec. Sie hat eine eigene Verwaltung und eine eigene Polizeibehörde. Die Cree Nation lebt vor allem im Norden Kanadas und verfügt in dieser Gegend über besondere Rechte zur Selbstverwaltung.

Der Gemeindevorsteher, Chief Michael Petawabano, hat die Bevölkerung am Donnerstag um 6.40 Uhr (Ortszeit) in einer Erklärung aufgerufen, in den Häusern zu bleiben. Es wurde ausdrücklich gebeten, die Türen versperrt zu halten und den Anweisungen der Sicherheitskräfte unbedingt Folge zu leisten.

Unklarheit über Anzahl der Todesopfer

Wie viele Menschen bei der Schießerei ums Leben gekommen sind, ist derzeit noch nicht bekannt. Auch über die Hintergründe der Tat gibt es vorerst keine Informationen.

In seiner Stellungnahme drückte Chief Petawabano den betroffenen Familien sein tiefstes Mitgefühl aus. "Unsere Herzen sind schwer vor Trauer über die verlorenen Leben und die Familien, die von dieser Tragödie betroffen sind", sagte er. "Wir sprechen den Familien und Angehörigen der Verstorbenen unser tiefstes Mitgefühl aus. Die gesamte Cree Nation steht in dieser schweren Zeit zusammen."

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