Warnung vor Mail und SMS

"Melden Sie sich an" – fiese Betrüger wollen dein Geld

Es hört einfach nicht auf: Schon wieder treiben fiese Betrüger ihr Unwesen. Dieses Mal haben sie es auf das Ersparte von Bankkunden abgesehen.
Tobias Prietzel
10.04.2026, 03:00
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Das Mail schaut täuschend echt aus: Im Namen der Oberbank wird der "sehr geehrte Kunde" darum ersucht, seine Einstellungen zu überprüfen. Der angebliche Grund, kryptisch und gleichzeitig eindringlich formuliert: Bei einer routinemäßigen Überprüfung sei "ein Hinweis im Zusammenhang mit Ihrem Konto" festgestellt worden.

Der Appell: "Bitte melden Sie sich wie gewohnt an und folgen Sie den dort angezeigten Schritten", wird man mittels eines Buttons auf das vermeintliche E-Banking geleitet. In Wahrheit landet man auf einer kriminellen Website mit nur einem Ziel: den nichtsahnenden Opfern möglichst viel Geld abzuluchsen.

Die Gauner arbeiten außerdem mit SMS. Darin wird man aufgefordert, einen Code zur Aktivierung einer TAN zu verwenden. Auch in diesem Fall werden Kunden dazu verleitet, auf einen dubiosen Link zu klicken.

Sensible Informationen

Es handle sich um keine Nachrichten der Oberbank, warnt das Institut. Man solle keinesfalls Zugangsdaten, Passwörter oder andere sensible Informationen preisgeben und auch nicht Buttons oder Links nutzen. Der einzige Weg bei einem begründeten Verdacht: den jeweiligen Berater oder die Hotline kontaktieren.

Gaunerei mit ID Austria

Hunderttausende Nutzer müssen derzeit ihre ID Austria verlängern. Betrüger nutzen das aus und spitzen mit täuschend echten Nachrichten auf sensible Daten.

Die Kriminellen kontaktieren ihre Opfer zunächst mittels SMS. Reagieren sie auf diese Nachricht, folgt ein Anruf durch einen vermeintlichen Bankmitarbeiter. Die Betroffenen werden dazu gebracht, eine Fernwartungssoftware zu installieren und den Tätern Zugriff auf ihr Endgerät zu gewähren.

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