Nach 45 Jahren ist die Königsklasse des Motorsports zurück in Madrid. Am neuen und äußerst anspruchsvollen "Madring" rund ums Messe-Center der Stadt dominierten einmal mehr die Mercedes-Stars. George Russell fuhr im ersten Freien Training die schnellste Runde in 1:34,077 Minuten – dicht gefolgt von WM-Leader Kimi Antonelli (+0,286).
Auch Ferrari präsentierte sich nach ihrem Heimdebakel – samt Fahrerstreit zwischen Lewis Hamilton und Charles Leclerc – in Monza in guter Form. Der Brite zeigte bereits früh mit einer starken Runde auf, hatte schlussendlich (+0,543) jedoch einen großen Rückstand. Sein monegassischer Teamkollege (+0,460) war eine Spur schneller.
Für negative Schlagzeilen sorgte Hamilton auch, weil er in seinen langsamen Runden mitten auf der Fahrbahn fuhr – anstatt, wie alle anderen Fahrer, auf der Seite, um den Rest des Feldes nicht bei schnellen Runden zu blockieren. Superstar Max Verstappen fand noch nicht so richtig in die Spur (+0,626), genauso wie Weltmeister Lando Norris (0,870), die auf den Plätzen fünf und sechs landeten.