Frauenleiche versteckt

Messer, Kampf, Seil – so schildert Killer den Tatablauf

Ein 47-Jähriger soll seine Lebensgefährtin in einem Haus in Wilfersdorf erdrosselt und in einem Erdkeller versteckt haben. Jetzt gibt es neue Details.
15.01.2026, 05:45
Loading...
Angemeldet als Hier findest du deine letzten Kommentare
Alle Kommentare
Meine Kommentare
Sortieren nach:

Kommentare neu laden
Nach oben
Hör dir den Artikel an:
00:00 / 02:45
1X
BotTalk

Bestürzung nach dem nächsten Femizid zum Jahresstart in Wilfersdorf (NÖ): Erst im Juni 2025 waren Stefan S. (47) und seine Partnerin Joyce P. (36, eine gebürtige Deutsche von der Nordseeküste) von Mistelbach ins gemietete Einfamilienhaus im Norden der Gemeinde umgezogen.

Auf Alkohol und dem Konsum von (weichen) Drogen folgten gegenseitige Anzeigen und Wegweisungen: Die toxische Beziehung des Paares rief wegen häuslicher Gewalt immer wieder die Polizei auf den Plan.

Streit am 5. Jänner eskalierte

Am 5. Jänner eskalierte ein erneuter Streit. Erst soll sie ihn mit einem Messer attackiert haben, es soll zu einem Handgemenge, einem Kampf, gekommen sein. Mit einem Seil soll der 47-Jährige schließlich seine fesche Lebensgefährtin im Haus erdrosselt, dann im Erdkeller im Hof des Anwesens versteckt haben.

VIDEO: "Heute"-Lokalaugenschein in Wilfersdorf

Tagelang passierte nichts, bis Stefan S. einknickte und die Tat am 13. Jänner einem Freund beichtete. Der geständige Verdächtige führte die alarmierten Beamten selbst zum Keller, wo die Leiche der deutschen Staatsbürgerin gefunden wurde.

"Wir haben beide kaum geschlafen"

"Wir haben beide kaum geschlafen, den Polizeieinsatz mitbekommen", sagen die Nachbarn Renate (53) und ihr Sohn (16). "Die Tochter traut sich gar nicht mehr vorbeigehen beim Haus." Das Mordopfer soll selbst einmal handgreiflich gegen die Nachbarstochter geworden sein – wegen lauten Böllern, mit denen die Frau aber nichts zu tun hatte. Auch hier gab es eine Anzeige bei der Polizei.

LKA übernahm die Ermittlungen

Die Amtshandlung in dem Mordfall wurde von Bediensteten des Landeskriminalamtes Niederösterreich, Ermittlungsbereich Leib/Leben und Assistenzbereich Tatort übernommen. Der laut Polizei "umfassend geständige" Tatverdächtige sitzt in der Justizanstalt Korneuburg in Haft. Die Staatsanwaltschaft ordnete eine Obduktion der Leiche an, es gilt die Unschuldsvermutung.

{title && {title} } wes,AF, {title && {title} } 15.01.2026, 05:45
Weitere Storys
Jetzt E-Paper lesen