Die steirische Polizei vermeldet am Mittwoch einen erfreulichen Ermittlungserfolg. Der Fall sorgte bereits Mitte März für Aufsehen. Am späten Abend des 17. März trat eine zunächst unbekannte Täterschaft gegen 23.00 Uhr die gläserne Eingangstür eines Mobilfunkshops in Knittelfeld ein. Zwar gelangten die Täter ins Geschäft, doch offenbar bekamen sie kalte Füße – damals flüchteten sie ohne Beute. Eine sofortige Fahndung blieb damals ohne Erfolg.
Erst knapp zwei Wochen später kam Bewegung in die Ermittlungen. Am 29. März nahm die Polizei einen amtsbekannten 16-Jährigen aus dem Bezirk Murtal fest. Der Jugendliche soll zuvor mehrere Personen mit einem Messer bedroht haben. Im Zuge der Einvernahmen verdichteten sich die Hinweise, dass er auch hinter dem Einbruch stecken dürfte.
Laut Ermittlungen war der 16-Jährige nicht allein. Gemeinsam mit zwei weiteren Verdächtigen im Alter von 16 und 24 Jahren soll er die Tat begangen haben.
Nach dem gewaltsamen Eindringen in das Geschäft dürften die drei in Panik geraten sein und ohne Diebesgut geflüchtet sein.
Der Hauptverdächtige zeigte sich bei den Einvernahmen nicht geständig. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft wurde er am 31. März in die Justizanstalt Leoben eingeliefert. Seine beiden mutmaßlichen Komplizen wurden angezeigt, bleiben aber vorerst auf freiem Fuß.