WM 2022

Messi fordert Schiri-Aus, jetzt muss er Koffer packen

WM-Schiri Mateu Lahoz muss die Heimreise nach Spanien antreten. Er leitete die Viertelfinal-"Schlacht" zwischen Argentinien und den Niederlanden.
Sebastian Klein
12.12.2022, 14:56
Loading...
Angemeldet als Hier findest du deine letzten Kommentare
Alle Kommentare
Meine Kommentare
Sortieren nach:

Kommentare neu laden
Nach oben

Nach dem argentinischen Krimi-Aufstieg im Elfmeterschießen gegen die Niederlande gingen die Wogen hoch. Beide Teams und ihre Stars echauffierten sich über Schiedsrichter Mateu Lahoz.

Besonders Superstar Lionel Messi ließ trotz des Sieges im WM-Viertelfinale von Katar kein gutes Haar am Spielleiter. "Ich denke, die FIFA muss sich darum kümmern, sie kann einen solchen Schiedsrichter nicht für ein Spiel dieser Größenordnung von solcher Bedeutung einsetzen. Der Offizielle muss solch einer Aufgabe gewachsen sein", sagte der PSG-Angreifer nach dem Abpfiff.

"Heute" auf Google als bevorzugte Quelle festlegen

Die erstaunliche Bilanz des WM-Krachers: unglaubliche 17 Gelbe und eine Gelb-Rote Karte. Lahoz erweckte dennoch nicht den Eindruck, die Partie unter Kontrolle zu haben. Immer wieder kam es zu Rudelbildungen, Handgreiflichkeiten und heftigen Wortgefechten, die sich sogar nach dem Abpfiff in den Stadionkatakomben fortsetzten.

Jetzt wird Lahoz tatsächlich heimgeschickt. Die Fifa lässt ihn keines der verbleibenden WM-Spiele mehr leiten.

Brisant: Auch ein argentinischer Stadionsprecher muss die Koffer packen. Geronimo Benavides auf Twitter: "Leider hat mich die FIFA heute darüber informiert, dass ich bei den Spielen der Nationalmannschaft nicht mehr als Stadionsprecher tätig sein werde. Ich habe niemanden beleidigt, ich habe mich mit niemandem geprügelt, ich habe nichts geworfen, ich habe mich nicht eingemischt, wo ich es nicht hätte tun sollen."

Argentinien trifft am Dienstagabend ab 20 Uhr im Halbfinale auf Kroatien. "Heute" tickert live.

Die Liveticker, alle Daten und Tabellen zur Weltmeisterschaft:

Mehr zum Thema