Soldaten und Guerillakämpfer

Mexiko vor WM in Sorge wegen Drogenhändlern

Mexiko ist eines der Austragungsländer der WM 2026. Im Land steigen die Sorgen vor der Austragung, die Sorgen um Drogenhändler und Kriminalität.
Sport Heute
23.02.2026, 22:55
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Co-Gastgeber Mexiko sorgt sich vor der Fußball-Weltmeisterschaft um die Einreise kolumbianischer Drogenhändler. "Wir sind in ständiger Alarmbereitschaft", sagte mit Roberto Alarcon der Generalkoordinator für strategische Sicherheit in Jalisco gegenüber der Nachrichtenagentur AFP.

Verdächtige zurückgeschickt

"Wir haben bereits einige kolumbianische Staatsbürger, die ihre Anwesenheit in Jalisco nicht begründen konnten, in ihr Land zurückgeschickt." Diese würden kommen, "um von einem der Drogenkartelle rekrutiert zu werden". Bereits seit einiger Zeit gebe es einen zunehmenden Trend, dass ehemalige kolumbianische Soldaten und Guerillakämpfer sich organisierten kriminellen Gruppen anschließen.

Während der WM bestehe nun die Gefahr, dass diese über Touristenpakete nach Mexiko einreisen. Hierbei sei Spielort Guadalajara als Landeshauptstadt von Jalisco besonders gefährdet. "Dies ist leider ein Ort von Interesse für bestimmte Kriminelle, die hier ihre Geschäfte machen wollen", erklärte Alarcon.

In Guadalajara werden vier Gruppenspiele der gemeinsamen Weltmeisterschaft in den USA, Mexiko und Kanada (11. Juni bis 19. Juli) ausgetragen. Zur Gewährleistung der Sicherheit rüste sich die Stadt mit mehr als 2.000 Überwachungskameras, Drohnen und Anti-Drohnen-Teams sowie Luft- und Bodeneinheiten, führte Alarcon aus.

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