Auch 2026 fließt Geld an das Kunstmuseum Waldviertel in Schrems, im Bezirk Gmünd. Das Land Niederösterreich unterstützt das Jahresprogramm, das 2026 im Zeichen von Wolfgang Amadeus Mozart steht.
Anlässlich seines 270-jährigen Geburtsjubiläums der Musiklegende gibt es eine zentrale Ausstellung unter dem Titel "Mozart in Schrems". Sie findet von 21. März 2026 bis 10. Jänner 2027 statt. Laut einer Novelle von Eduard Mörike hatte sich Mozart 1787 auf einer Reise gemacht und in Schrems Zwischenhalt gemacht.
Auf Initiative von Niederösterreichs Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner hat die NÖ Landesregierung einen einjährigen Fördervertrag mit der igz – Inklusion, Gesundheit und Zukunft gemeinnützige GmbH in der Höhe von 145.000 Euro beschlossen. Damit soll das diesjährige Jahresprogramm unterstützt werden.
Das Unternehmen mit Sitz in Schrems hat seit Anfang 2026 den Betrieb des Kunstmuseums übernommen und führt damit die bisherigen Aktivitäten des Vereins "Museum für Kreativität und Fantasie" weiter. Begleitend zum diesjährigen Programm gibt es zahlreiche Workshops, Führungen und ein breites pädagogisches Angebot: Die Vorträge und Veranstaltungen richten sich an Besucherinnen und Besucher aller Generationen.
"Mit der Unterstützung des Landes sichern wir mit dem Kunstmuseum Waldviertel nicht nur ein wichtiges Ausstellungshaus im Waldviertel, sondern stärken zugleich ein Projekt, das Kunst, kulturelle Bildung und Inklusion miteinander verbindet. Gerade in den Regionen zeigt sich, wie Kultur gesellschaftlichen Zusammenhalt fördern und neue Perspektiven eröffnen kann", betont Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner.
Das Kunstmuseum Waldviertel versteht sich als Ort der Begegnung zwischen Kunst, Natur und Gesellschaft und legt einen besonderen Schwerpunkt auf interaktive Kunstvermittlung und Persönlichkeitsentwicklung für Kinder und Jugendliche.
Mit seinem Museumsbetrieb, dem Skulpturenpark im Außenbereich und seinem vielfältigen Vermittlungsprogramm hat sich das Haus zu einem wichtigen kulturellen Zentrum im Waldviertel entwickelt. Durch die neue Trägerschaft soll diese Arbeit um eine soziale Dimension erweitert werden, die Kunstvermittlung und Inklusion miteinander verbindet.