Keine Förderungen mehr

Millionen fehlen – Firma mit 21 Mitarbeitern pleite

Ein Energietechnik-Betrieb aus Oberösterreich ist insolvent. Grund ist laut Antrag ein massiver Einbruch durch weniger Förderungen.
Oberösterreich Heute
13.04.2026, 15:56
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Über das Vermögen eines Unternehmens aus Gmunden wurde am Landesgericht Wels ein Sanierungsverfahren ohne Eigenverwaltung eröffnet. Betroffen sind 21 Mitarbeiter sowie 131 Gläubiger. Die Schulden belaufen sich auf rund 3,4 Millionen Euro.

Die Hons Energiesysteme GmbH war in der Erzeugung, dem Vertrieb und der Wartung von Heiz- und Energiesystemen tätig - darunter Wärmepumpen und Installationen für private sowie gewerbliche Kunden.

Laut Insolvenzantrag geriet der Betrieb vor allem im Jahr 2025 massiv unter Druck. Ausschlaggebend war ein deutlicher Rückgang öffentlicher Förderungen für moderne Heizsysteme. Gleichzeitig verschärften die schwache Konjunktur und steigende Zinsen die wirtschaftliche Lage.

Fortführung des Betriebs ist geplant

Trotz der Pleite soll es weitergehen: Geplant ist eine Fortführung des Betriebs. Die Gläubiger sollen im Rahmen eines Sanierungsplans 20 Prozent ihrer Forderungen erhalten - gestaffelt über mehrere Jahre.

Die erste Gläubigerversammlung findet im Juni statt. Im Juli wird dann über den Sanierungsplan abgestimmt.

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