Am 14. Mai wurde der Kadaver des bekannten Buckelwals Timmy an der Küste der dänischen Küste angespült. Vor etwas mehr als einer Woche wurde das Tier am Strand obduziert – die genauen Ergebnisse sollen folgen. Nun kamen neue Daten zu den letzten Stunden des Wals ans Licht – "Heute" berichtete.
Die Daten stammen von dem Tracker, der an dem Meeressäuger vor seiner Freilassung am 2. Mai befestigt wurde. Zunächst leakte ein Mitglied des Rettungsteams gegenüber der "Bild" einige Daten. Am Freitag trat dann der Umweltminister von Mecklenburg-Vorpommern, Til Backhaus (SPD) vor die Medienvertreter und sorgte für Klarheit.
Er habe sich den Tracker von den dänischen Behörden aushändigen lassen. Auch wenn noch nicht alle Daten ausgewertet sind, könne man sagen, dass Timmy noch 216 Kilometer zurückgelegt habe, so Backhaus. Zudem soll der Meeressäuger auch Tauchgänge unternommen haben.
Der Umweltminister stellte klar, dass der umstrittene Rettungsversuch an der Küste Deutschlands nicht schuld an dem Tod des Tiers gewesen sei, berichtet "Bild". Timmy habe "seine Probleme" gehabt, aber noch Tage nach seiner Freilassung gelebt.
Der Meeressäuger hätte keine schweren äußerlichen und innerlichen Verletzungen gehabt. Laut den Daten soll Timmy am 7. Mai dennoch gestorben sein. Hier sei das Signal des Trackers abgerissen. Der Buckelwal dürfte untergegangen sein.